Yoga für Schwangere

Sich mit den körperlichen und geistigen Veränderungen wohlfühlen – der Geburt vertrauensvoll entgegen sehen. Dieser Kurs unterstützt schwangere Frauen auf körperlicher und geistiger Ebene. Zusätzlich bereitet er auf die Geburt vor.
Ziel ist es, Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern. Das stärkt das  Wohlempfinden, wovon Mutter und Baby gleichermaßen profitieren.

Baby I (ab 5 Wochen)

Baby II (ab 3 Monate)

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Yogaschule Kleinmachnow
Franzosenfichten 45
14532 Kleinmachnow
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Klassischer Yoga nach Sri Yogendraji

The Yoga Institute ist das weltweit älteste seiner Art. Sri Yogendraji gründete es 1918 in einem Vorort von Mumbai. Sri Yogendraji gilt als Vater des modernen Yoga. Jahrhunderte lang gaben die Yoga-Meister ihr Wissen exklusiv an ausgewählte Schüler weiter. Yogendraji war der erste, der alle Interessierten unterrichtete. Seit 1985 wird das Institut vom Sohn Sri Yogendrajis, Dr. Yayadeva Yogendra, und dessen Frau Hansaji geleitet.
Yoga I (Bettina Thomas)

Das sind gemischte Yogakurse, die für alle Menschen mit und ohne Yogaerfahrung offen sind. (Männer willkommen). Auch ohne Vorkenntnisse kann man jederzeit einsteigen. Schritt für Schritt üben wir einfache Körperhaltungen des klassischen Yoga (asanas) und Übungsfolgen, wie z.B. den Sonnengruß und Yoga-flows. Wir wiederholen die Haltungen regelmäßig, so dass alle TeilnehmerInnen gut folgen können. Darüber hinaus lehre ich Atemtechniken (pranayamas), Körperwahrnehmung und Entspannung.

Besonders wichtig ist es mir, den Yoga an die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen anzupassen. Zusätzlich beziehe ich therapeutische und meditative Übungen mit ein.

Viele TeilnehmerInnen fühlen sich nach einer Yogastunde kräftiger und ruhiger. Dadurch können sie den Alltag entspannter gestalten.
Yoga I und Rücken (Bettina Thomas)

Das sind gemischte Yogakurse, die sich an Yoga I orientieren. Im Vordergrund steht hier jedoch die therapeutische Arbeit. Die Übungen sind so konzipiert, dass die Wirbelsäule gelöst, entspannt und gekräftigt wird. Diesen Kurs empfehle ich vor allem Menschen mit Verspannungen und Rückenproblemen.
Yoga I und II (Bettina Thomas)

Das sind gemischte Yogakurse, die offen für Menschen mit gutem Körpergefühl sind. Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich. Erfahrene Yoginis sind ebenfalls willkommen.

In diesen Klassen vertiefe ich die Techniken von Yoga I. Auch wer neu dazustößt, findet sich schon nach wenigen Stunden zurecht: Die wichtigsten Übungen wiederhole ich regelmäßig.

Wir üben einfache und anspruchsvollere Körperhaltungen des klassischen Yoga (asanas), einfache und komplexere Folgen, wie z.B. Sonnengruß-Varianten und Yoga-flows. Zusätzlich intensivieren wir Atemtechniken, Körperwahrnehmung und Entspannung.
Yoga II (Bettina Thomas)

Das sind gemischte Yogakurse, in denen eine gewisse Erfahrung auf körperlicher und geistiger Ebene wünschenswert ist. Wer bereits Yogaerfahrung hat - oder verwandte Techniken kennt - ist hier genau richtig. Im Ausnahmefall können Interessierte auch dann teilnehmen, wenn sie keine Vorkenntnisse haben.

Im Yoga II sind die Übungen anspruchsvoller und ausgefeilter. Im Idealfall schreitet die Gruppe gemeinsam voran, um intensive körperliche und geistige Erfahrungen zu sammeln.

Wir üben statische Yogahaltungen (asanas) des klassischen Yoga, dynamische Folgen, wie z.B. Sonnengruß-Varianten und Yoga-flows. Zusätzlich vertiefen wir unsere Atemtechnik. Yogaphilosophie und Aspekte der indischen Heilkunst Ayurveda fließen mit in die Übungen ein.
Ayurveda

Ayurveda bedeutet wörtlich übersetzt „die Wissenschaft vom Leben“. Sie ist eine traditionelle indische Heilkunst, die eng mit dem Yoga verbunden ist.
Yoga 60+ (Bettina Thomas)

Dieser Kurs richtet sich an Menschen über 60, die fit und beweglich bleiben wollen. Auch Menschen, die wegen eines Unfalls, einer Operation oder einer Krankheit besondere Bedürfnisse haben, sind hier willkommen.

In dieser Gruppe arbeite ich ganz individuell mit den einzelnen TeilnehmerInnen: Diejenigen, die mit der jeweiligen Übung Schwierigkeiten haben, unterstütze ich. Den etwas „Fitteren“ biete ich alternative Körperhaltungen. Ziel dieses Kurses ist es, Kraft und Beweglichkeit zu erhalten und zu steigern.
Yoga für Rücken und Gelenke
(Bettina Thomas und Ery Flemming)

Das sind gemischte Yogakurse, die dem Schwierigkeitsgrad von Yoga I und II entsprechen. Sie haben je nach Unterrichtseinheit thematische Schwerpunkte: Rücken, Beckenboden, Gelenke, Aufrichtemuskulatur, Sonnengruß, Mondgruß etc..
Flexible Kursgestaltung (Bettina Thomas)

Diesen Termin nutze ich, um flexibel neue Kurse entstehen zu lassen. Je nach Nachfrage kann das ein weiterer Kurs im Klassischen Yoga, aber auch ein Kurs zu speziellen Themen sein (Yogameditation, Rückenyoga, Schwangerenyoga, Rückbildungsyoga, Kleinkindyoga…). Erkundigen Sie sich nach dem aktuellen Angebot.
Einzelunterricht/Coaching (Bettina Thomas)

Im Einzelunterricht wird der Yoga an Ihre besonderen Bedürfnisse angepasst. Auf Wunsch erarbeiten wir ein individuelles Übungsprogramm für zu Hause.
Das Coaching bietet eine Begleitung über die körperlichen Übungen hinaus. Ich arbeite auf der Basis der Yogaphilosophie und der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.
Yoga für Schwangere (Bettina Thomas)

Sich mit den körperlichen und geistigen Veränderungen wohlfühlen – der Geburt vertrauensvoll entgegen sehen.

Dieser Kurs unterstützt schwangere Frauen auf körperlicher und geistiger Ebene. Zusätzlich bereitet er auf die Geburt vor.
Ziel ist es, Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern. Das stärkt das Wohlempfinden, wovon Mutter und Baby gleichermaßen profitieren.
Rückbildungsyoga mit Babymassage
(Bettina Thomas)

Baby I (ab 5 Wochen)
Dieser Kurs ist in zwei Abschnitte unterteilt: 30 Minuten intensive Rückbildung und 30 Minuten entspannende Babymassage. Die Babymassage fördert das Körperbewusstsein des Babys, stärkt das Immunsystem, stimuliert die Entwicklung und kann auch bei Blähungen hilfreich sein.

Baby II (ab 3 Monate)
Dieser Kurs ist die Fortsetzung von Baby I. Die Übungen zur Rückbildung werden kraftvoller. Zusätzlich zeige ich sanfte Yoga-Übungen, durch die sich das Baby wohler fühlt. Es entwickelt sich besser, weil Gleichgewichtssinn, Koordination, Motorik, sowie Atmungs- und Verdauungssystem angeregt werden.
Yoga für Kinder/Teenager (Brigitte Dittrich)

In diesen Kursen führe ich die Kinder/Teenager spielerisch an Yoga heran. Ich bette die Körperübungen (asanas) in Geschichten ein, die Fantasie und Ausdrucksfähigkeit anregen. Die Kinder lernen, ihren Körper bewusst wahrzunehmen. In sanften, energetischen Übungen setzen sie gezielt ihre Kräfte ein. In ruhigen Phasen entspannen sie. So entwickeln die Kinder/Teenager ein neues Körper- und Raumgefühl. Sie werden selbstbewusster, ruhiger und entspannter, konzentrieren sich besser und entwickeln mehr Kreativität. Die Kinder/Teenager lernen früh, dass Bewegung zu Ihrem Wohlbefinden beiträgt. Dadurch gehen sie selbstverständlicher mit ihrem Körper um und verstehen seine Signale.
Kraftvolle Körperübungen (asanas)

Asanas sind Übungen, die den Körper stärken und ihn beweglicher machen. Gleichzeitig bauen sie das Stresshormon Adrenalin ab. Sie verbessern das Körpergefühl und harmonisieren Geist und Körper. Weil wir äußerlich kräftiger werden, fühlen wir uns auch innerlich stärker und ausgeglichener. Die asanas können im Einklang mit dem Atem geübt werden, so dass der Atem die Übungen „führt“.
Sonnengruß

Der Sonnengruß ist eine der bekanntesten Yoga-Sequenzen. Aus mehreren Übungselementen aufeinander aufbauend, wirkt er belebend auf Körper, Geist und Seele. Die Gelenke werden mobilisiert, Muskeln und Bänder gedehnt sowie das Herz-Kreislaufsystem trainiert. Darüber hinaus hat er auch eine symbolische Bedeutung: In vielen alten Kulturen verehrte man die Sonne als Lebensspenderin. Mit dem Sonnengruß kann man seine Dankbarkeit für das Leben ausdrücken.
Yoga-flows

Die Körperhaltungen gehen fließend in einander über. Mit der äußeren Fließbewegung geht ein Strömen der Energie im Innern einher. Das ist auch bei statischen Haltungen der Fall. Es lässt sich jedoch häufig bei dynamischen Folgen besser wahrnehmen.
Atemübungen (pranayamas)

Durch die Atemübungen reinigen wir uns und nehmen ausreichend Sauerstoff auf. Das macht uns fitter und leistungsfähiger. Wir lernen, den Atem bewusst wahrzunehmen. Wir atmen tief in den Bauch und den Brustraum bis unter die Schultern.

Prana bedeutet Lebensenergie. Ayama bedeutet Kraft und Disziplin. Pranayamas helfen uns vor allem auf unserem Weg nach innen. Der Atem ist der größte und offensichtlichste Aspekt von prana. So lange wir leben, atmen wir.

Wenn wir den Atem beobachten, konzentrieren wir uns. Die Flut der Gedanken beruhigt sich. Wir fühlen uns klarer und nehmen unsere Umwelt neutral wahr. Wir lernen, uns nicht mit unseren Ängsten, Sorgen und Grübeleien zu identifizieren. Mit gezielten Atemübungen beruhigen wir die Nerven. Dadurch entspannen wir uns und bauen Stress ab.

Zusätzlich lernen wir, den Atem mit den Körperübungen zu koordinieren.
Tiefenentspannung (savasana, yoga nidra)

Bei der Tiefenentspannung können wir für 10-20 Minuten komplett abschalten. Wir erfahren Körper, Geist und Seele als Einheit. Danach sind wir erholt und voller Energie.
Meditation

Wenn wir meditieren, konzentrieren wir uns z.B. auf Atem, Licht oder Klang. Diese Konzentration hilft uns, bei uns selbst zu sein. Wir hängen nicht unseren Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft nach. Das überträgt sich auf den Alltag: Wir verhalten uns auch in Stresssituationen überlegt und gelassen.
Mantras

Übersetzt bedeutet Mantra „ Werkzeug des Geistes“. Silben, Wörter oder Sätze aus heiligen Schriften werden wiederholt rezitiert. Mantras gibt es in verschiedenen Kulturen. Sie verkünden tiefe, spirituelle Wahrheiten. Die Laute haben heilende Wirkung. Mit Tönen lassen sich Blockaden im Körper lösen, besonders wenn man mit der eigenen Stimme arbeitet. Töne haben Einfluss auf Atem, Puls, Blutdruck, Muskelspannung und Hauttemperatur. Ganz besonders wirken sie auf unsere Emotionen: Töne können einen Menschen „neu stimmen“.
Entspannung

Yoga ist eine wirksame Methode, um zu entspannen. Wir arbeiten mit zwei unterschiedlichen Arten von Entspannung:

Entspannung während und zwischen den Übungen
Im Yoga lernt man, in den Haltungen bestimmte Muskeln aktiv arbeiten zu lassen. Die anderen Teile des Körpers werden bewusst entspannt. Außerdem bereiten die Körperübungen die anschließende Entspannung des ganzen Körpers vor. Die findet in den Nachspürphasen statt. Die Muskeln arbeiten so, dass sie sich lockern, sobald die Spannung nachlässt. Verspannungen, die an unterschiedlichen Stellen im Körper immer wieder auftauchen, lösen sich dauerhaft. Dabei kann sich auch der Geist entspannen.

Tiefenentspannung (savasana, yoga nidra)
Bei der Tiefenentspannung am Ende der Unterrichtseinheit können wir für 10-20 Minuten völlig abschalten. Wir erfahren Körper, Geist und Seele als Einheit. Danach sind wir erholt und haben frische Energie gewonnen.
Stressbewältigung

Identifizieren wir uns zu sehr mit unseren – vor allem negativen- Gedanken, entstehen Probleme. Wir verlieren Klarheit und Ausgeglichenheit und fühlen uns nicht mehr wohl.

Im Yoga lernen wir, die Dinge so hinzunehmen, wie sie sind. Ohne dass wir sie ständig bewerten oder uns als Opfer der täglichen Ereignisse fühlen. Wir vertrauen unserer eigenen Kraft und dem „Höheren“, das uns leitet. Die Yoga-Gelehrten glaubten an eine höhere Energie, die uns führt und zu der jeder Mensch Zugang hat.
Gesundheit

Yoga baut nicht nur Stress ab, sondern hilft auch bei vielen körperlichen Beschwerden. Verspannungen, Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Beckenbodenschwäche, Übergewicht, Hautprobleme und viele andere körperliche und psychisch bedingte Beschwerden können sich verbessern. Wir werden kräftiger, beweglicher und gesünder.
Unterstützung im täglichen Leben

Asanas sind stabile Körperhaltungen, in denen wir Glück und Frieden empfinden. Ziel der asanas ist es, ein gesundes Gespür für unseren Körper zu entwickeln. Denn der Körper ist weit mehr als nur eine äußere Hülle. Ist er gesund, fühlen wir uns wohl. Haben wir körperliche Beschwerden, macht uns das unglücklich. Wenn wir auf unseren Körper achten, ernähren wir uns ausgewogen, arbeiten nicht dauerhaft unter Stress, schlafen ausreichend und bewegen uns viel. Yoga–asanas stärken uns so, dass wir die Aufgaben des Lebens annehmen und ganz bewusst an ihnen reifen können.
Fitness

Man kann Yoga auch einfach nutzen, um körperlich fitter zu werden. Kraftvolle Haltungen und dynamische Übungsfolgen werden durch Entspannungs- und Atemübungen ergänzt. Dieses ganzheitliche System kräftigt uns, macht uns beweglicher und erholter.
Prana (Lebensenergie)

Der Begriff des prana ist Jahrtausende alt und bedeutet „Lebensenergie“. Gemeint ist die Energie, die durch unseren Körper fließt und uns am Leben erhält.
Yoga-Sutras

Sutra bedeutet wörtlich „Faden“. Die Yoga-Sutras sind ein Leitfaden für die Praktizierenden. Sie bestehen aus 195 Versen. Der Gelehrte Patanjali schrieb sie 200 v. Chr. in der altindischen Sprache Sanskrit auf. Die Sutras sind das älteste erhaltene Werk über Yoga. Patanjali stellt darin den Yoga als „achtfachen Pfad“ dar:

1. Yama - Verhaltensregeln
2. Niyama – Selbstdisziplin
3. Asana– körperliche Übung
4. Pranayama- Atemlenkung
5. Pratyahara – sich nach innen ausrichten
6. Dharana – Konzentration
7. Dhyana- Meditation
8. Samadhi- verwirklichen des höheren Selbst
Hatha Yoga

Unter Hatha Yoga versteht man vor allem die Arbeit mit dem Körper. Das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wird durch Körperübungen (asanas), Atemübungen (pranayama) und Meditation erreicht. Viele heute in unserem Kulturkreis bekannte Yoga-Arten stammen aus dem Hatha-Yoga.
Karma Yoga

Karma Yoga wird auch als der Yoga der Tat bezeichnet. Alles, was uns im Leben begegnet, kann helfen, uns weiterzuentwickeln. Ziel des Karma Yoga ist es, sich von negativen Handlungen zu befreien und die Aufgaben des Lebens bewusst und freudvoll anzunehmen.
Bhakti Yoga

Bhakti bedeutet Hingabe an das göttliche Prinzip. Im Bhakti Yoga werden Mantras rezitiert. Der Bhakti Yoga ist ein spiritueller-philosophischer Yoga ohne Körperübungen.
Raja Yoga

Der Raja Yoga ist der Weg des Geistes. Patanjali beschreibt ihn im achtstufigen Pfad der Yoga-Sutras. Stück für Stück soll der Geist beherrscht und entwickelt werden.
Weg zu sich selbst

Wenn wir den klassischen Yoga intensiver üben, werden wir auch dessen eigentliches Ziel begreifen: Yoga soll uns helfen, uns selbst zu erkennen. Das erfordert einen ausgeglichenen Geisteszustand, den wir mit Yoga erlangen können. Durch die Techniken des Yoga erlernen wir, unsere Gedanken zu sammeln. So können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und inneren Frieden finden. Unabhängig vom kulturellen Hintergrund führt Yoga zu unentdeckten Aspekten des eigenen Wesens, der eigenen Kultur. Wer im Yoga über den körperlichen Aspekt hinausgeht, erfährt sich und die Welt als untrennbare Einheit.